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(mein Vater)
geb. 28.03.1915, als Sohn des Bäckermeister Heinrich Dinter und seiner Ehefrau Emma, geb.
Fischer zu Schönwalde Krs. Frankenstein, Niederschlesien, besuchte von 1.4.1921 bis 31.3.1929 die
Volksschule in Schönwalde. Von 1.4.1929 bis 31.3.1931 erlernte mein Vater das Bäckerhandwerk bei
Bäckermeister Paul Felkel in Peterwitz, er arbeitete dann bei dem Sohn des
Bäckers bis 17.6.1933. Vom
18.6.1933 bis 1.10.1933 und vom 1.3.1934 bis 1.19.1934 war er in der Bäckerei Melde in Bad Landeck.
In der Zeit vom 1.3. bis war er in der Bäckerei Graulich in Brieg beschäftigt. Am 1.10.1935 bis
31.3.1936 war er im Reichs Arbeits Dienst und vom
14.11.1936 bis 24.10.1938 bei der Wehrmacht (2./A. R. in Neisse und 7./A. R. 32 in Neu Stettin). |
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Der Militärische Werdegang meines Vaters soweit er mir bekannt ist: |
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| 01.10.1939 | 2. Batterie schwere Artillerie-Ersatz Abteilung (mot.) 54, Standort Glogau - Schlesien | |
| 02.10.1939 | Fahr und Ersatz- Abteilung 8, Standort Sprottau -Schlesien | |
| ab 16.10.1939 | Bäckereikompanie (mot.) 8, unterstand der Versorgungseinheit der 8. Infanterie-Division | |
| ab 02.03.1942 | Verwaltungs-Truppe Ersatz Abteilung, Standort Wien | |
| ab 12.11.1943 | Stammkompanie Verw.-Tr.-Ersatz und Ausbildungsabteilung 3, Standort: Wien | |
| ab 18.11.1943 |
Marschkompanie Grenadier Ersatz und Ausbildungsbattalion I/134, Standort: Brünn, der Reichs Grenadier Division der Hoch und Deutschmeistern |
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| ab 29.04.1944 | 5. Kompanie der Reichs Grenadier Division der Hoch und Deutschmeistern | |
| 18.05.1944 |
verwundet bei Belmonte, (Artilleriegeschoß Splitter in der Brust), letzte Meldung gefallen ?? (am 20.5.1944 lebend gesehen ??) |
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Kennzeichen der Bäckereikompanie waren die 5 zweiachsigen Feldbacköfen vom Typ 106, die von den schweren 4,5t LKW gezogen wurden, begleitet von zwei Wassertankwagen. Die Schornsteine der Feldbacköfen konnte man für den Transport umlegen. Fünf Feldbacköfen hatte eine Tageskapazität von 12000 Broten.
Technisch handelte es sich um eine kluge Konstruktion, denn bereits mit
einer kleinen Holzfeuerstelle am Ende des Ofens erreichte man durch
gezielte Rauchgasführung und evakuierten Röhren eine genaue
Temperaturführung im Bereich von 220-260°C.
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Wenn unsere Bäckereikompanie in diesen Tagen allen Kameraden
allgemeine Aufmerksamkeit für die mit dem Tagesstempel vom 20.4. versehenen Brote empfiehlt, so hat
das seinen besonderen Grund. Es ist nämlich ein Jubiläumstag der Kompanie; an ihm wird das
10.000.000. Brot gebacken. Äußerlich wird es sich zwar von seinesgleichen nicht unterscheiden, aber
unter der Kruste, im würzigen Innern, wird der Empfänger eine Überraschung vorfinden. In dieses
Jubiläumsbrot und ebenso in das 9.999.999. und in das 10.000.001. werden Anweisungen ein gebacken,
die dem Besitzer die Anwartschaft auf eine zweifellos willkommene Sondergabe sichern. Also wie
gesagt, aufgepasst! Aus dem Buch „Monte Cassino |